Eigenkapital

Term

Verfügbares Vermögen des Unternehmens nach Abzug aller Verbindlichkeiten

Definition

Eigenkapital stellt den Teil des Vermögens dar, der den Eigentümern des Unternehmens verbleibt, nachdem alle Verbindlichkeiten beglichen wurden. Es setzt sich zusammen aus dem eingezahlten Kapital, den Rücklagen und dem Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag. Eigenkapital ist eine wichtige Kennzahl für die Finanzstärke und Unabhängigkeit eines Unternehmens und wird in der Passivseite der Bilanz ausgewiesen.

Aufbau des Eigenkapitals

flowchart TD
    A[Eigenkapital] --> B[Gesamtgewinn]
    A --> C[Einlagen der Eigentümer]
    A --> D[Rücklagen]
    
    B --> E[Jahresüberschuss/-fehlbetrag]
    B --> F[Steuerliche Korrekturen]
    
    D --> G[gesetzliche Rücklagen]
    D --> H[satzungsbedingte Rücklagen]
    D --> I[andere Rücklagen]

Im Kontext

  • Wird typischerweise zusammen mit Fremdkapital zur Berechnung der Eigenkapitalquote verwendet
  • Verwandt zu: Bilanz, Passivposten, Rücklagen, Jahresüberschuss
  • Beispiel-Einsatz: Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Gesamtkapital × 100%
Quelle: AI Generated · Auto-extracted from FUTO modules: IK 09 Buchführung und Bilanz, IK 11 Investition und Finanzierung