Eigenkapital
TermVerfügbares Vermögen des Unternehmens nach Abzug aller Verbindlichkeiten
Definition
Eigenkapital stellt den Teil des Vermögens dar, der den Eigentümern des Unternehmens verbleibt, nachdem alle Verbindlichkeiten beglichen wurden. Es setzt sich zusammen aus dem eingezahlten Kapital, den Rücklagen und dem Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag. Eigenkapital ist eine wichtige Kennzahl für die Finanzstärke und Unabhängigkeit eines Unternehmens und wird in der Passivseite der Bilanz ausgewiesen.
Aufbau des Eigenkapitals
flowchart TD
A[Eigenkapital] --> B[Gesamtgewinn]
A --> C[Einlagen der Eigentümer]
A --> D[Rücklagen]
B --> E[Jahresüberschuss/-fehlbetrag]
B --> F[Steuerliche Korrekturen]
D --> G[gesetzliche Rücklagen]
D --> H[satzungsbedingte Rücklagen]
D --> I[andere Rücklagen]
Im Kontext
- Wird typischerweise zusammen mit Fremdkapital zur Berechnung der Eigenkapitalquote verwendet
- Verwandt zu: Bilanz, Passivposten, Rücklagen, Jahresüberschuss
- Beispiel-Einsatz: Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Gesamtkapital × 100%