Barrierefreiheit
WCAG-AAA-Audits, assistive Technologie und barrierefreie Software-Konfiguration — für alle Nutzer:innen, nicht nur als Compliance-Häkchen.
Barrierefreiheit ist seit 2025 in Deutschland für viele Webangebote gesetzlich verpflichtend (BFSG, EU-Richtlinie 2019/882), aber das ist nicht der einzige Grund: Barrierefreie Software ist meistens auch die bessere Software — sauberer Code, klarere Strukturen, bessere Usability für alle. Ich biete in diesem Bereich drei Dinge an: Audits bestehender Websites und Anwendungen, Einrichtung assistiver Technologie (Screenreader, Bildschirmlupen, alternative Eingabegeräte) und barrierefreie Konfiguration von Standard-Software.
Audits mache ich nach WCAG 2.2 Stufe AAA — strenger als die gesetzliche Mindestanforderung (AA), weil viele meiner Kund:innen explizit anspruchsvoll sein wollen. Der Report enthält jede einzelne Verletzung mit Code-Stelle, Schweregrad, vorgeschlagener Lösung und einer Priorisierung. Auf Wunsch übernehme ich auch die Umsetzung. Ich teste mit echten Tools (NVDA, JAWS, VoiceOver, axe-core, Pa11y) und mit echten Menschen — wenn das Budget reicht, ziehe ich eine blinde Testperson dazu, weil automatische Tools nur 30–40 % aller Barrieren finden.
Bei assistiver Technologie helfe ich beim Einrichten — Screenreader-Setup auf Windows und Linux, Brailledisplay-Anbindung, Sprachsteuerung — und schule Mitarbeitende in barrierearmen Arbeitsweisen. Wir haben mit dem Editor.js-Fork "Accessible Editor.js" auch einen eigenen WYSIWYG-Editor mitentwickelt, der WCAG-AAA-konform ist; den setzen wir in Frappe-Installationen für barrierearme Content-Erstellung ein.
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Häufige Fragen
- Welcher Standard wird geprüft, und reicht WCAG AA nicht?
Gesetzlicher Mindestanforderung in DE/EU ist WCAG 2.1 Level AA. Ich prüfe standardmäßig WCAG 2.2 AAA, weil das Aufwand-Nutzen-Verhältnis besser ist als später nachbessern. Wenn Sie nur AA brauchen, ist das günstiger — sage ich Ihnen im Erstgespräch ehrlich. AAA ist nicht immer sinnvoll (z. B. Karten-Anwendungen können AAA nicht erreichen, das gibt die WCAG selbst zu).
- Was kostet ein typisches Audit?
Kleine Marketing-Website (5–20 Seiten): 800–1.500 €. Mittlere Anwendung (z. B. ERP-Portal, 50+ Templates): 2.500–5.000 €. Komplexe SaaS-Plattform: ab 5.000 €. Der Report ist in jedem Fall im Preis enthalten, ebenso eine Stunde Besprechung der Befunde. Re-Audit nach Umsetzung kostet 30 % des Originalpreises.
- Was steht im Report drin?
Pro gefundener Barriere: Standort (URL + DOM-Pfad), WCAG-Kriterium (z. B. 1.4.3 Kontrast), Schweregrad (kritisch/mittel/niedrig), Reproduktionsschritte, Screenshot, vorgeschlagene Lösung mit Code-Beispiel. Vorne eine Executive Summary mit Priorisierung. Hinten Empfehlungen für laufende Qualitätssicherung (CI-Integration von axe-core, Schulungen). Format: PDF + JSON-Export für eigene Ticketsysteme.
- Wie oft sollte ich re-auditieren?
Nach jeder größeren UI-Änderung oder mindestens jährlich. Pragmatisch: einmal jährlicher Vollaudit, dazwischen automatisierte axe-core-Tests in der CI-Pipeline (die richte ich gleich mit ein, falls noch nicht da). So fallen Regressionen früh auf.
- Können Sie auch native mobile Apps testen?
Web (HTML/CSS/JS, alle Frameworks) und Frappe-Anwendungen sind mein Schwerpunkt — da bin ich am tiefsten drin. Für native iOS/Android-Apps vermittle ich an spezialisierte Partner, mit denen ich zusammenarbeite, und übernehme die Projektkoordination — Sie haben weiterhin nur einen Ansprechpartner.
Klingt passend?
Schreiben Sie mir kurz, was Sie vorhaben — ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen.