KI & Automation
Automatisierte Workflows mit n8n, eigene KI-Agenten und Chatbots — DSGVO-konform, ohne Zwang zu OpenAI.
KI und Automation klingen 2026 nach Hype, sind aber im Mittelstand wirklich nützlich: Eingangsrechnungen automatisch in Buchhaltungssoftware kippen, Kundenanfragen vorqualifizieren, Lager- und Termindaten zwischen drei Systemen synchronisieren ohne Excel-Copy-Paste. Ich baue solche Workflows mit n8n (Open-Source-Alternative zu Zapier/Make), kombiniere sie wo sinnvoll mit lokalen oder europäischen KI-Modellen und übergebe sie so, dass Ihr Team sie selbst pflegen kann.
Bei den Sprach- und KI-Modellen bin ich pragmatisch: Wenn DSGVO und Datensensibilität es zulassen, nutzen wir den schnellsten und besten Anbieter (Anthropic Claude, OpenAI, Mistral via europäische Hoster). Bei sensiblen Daten laufen wir lokal mit Ollama, llama.cpp oder einem dedizierten Server bei einem deutschen GPU-Anbieter. Was nicht passiert: Dass Ihre Patientendaten, Mandantenakten oder Konstruktionspläne aus Reflex an OpenAI gesendet werden. Diese Entscheidung treffen Sie informiert.
Konkrete Projekte, die ich schon gebaut habe: Slack-Bot der eingehende Tickets nach Dringlichkeit klassifiziert, n8n-Pipeline die Rechnungs-PDFs OCR-erkennt und in ERPNext-Buchungen verwandelt, RAG-Chatbot der die interne Wissensdatenbank einer Beratungsfirma durchsuchbar macht, automatisierte Berichts-E-Mails aus Datenbank-Abfragen. Der Einstieg lohnt sich meist ab Aufgaben, die mehr als zwei Stunden pro Woche manuelle Arbeit kosten.
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Häufige Fragen
- Verlassen meine Daten Deutschland oder Europa?
Per Default nein. Ich bevorzuge lokale Modelle (Ollama) oder europäische Anbieter (Mistral via Scaleway, OpenWebUI gegen eigenes Llama). US-Anbieter wie Anthropic oder OpenAI nutzen wir nur, wenn Sie das ausdrücklich freigeben — und auch dann nur für Daten, die keinen Personenbezug oder Geschäftsgeheimnis haben. Das wird im Vertrag festgehalten.
- Was kostet ein typischer Automatisierungs-Workflow?
Ein einzelner n8n-Workflow (z. B. Rechnungs-Eingang → ERPNext) kostet einmalig 800–2.500 € je nach Komplexität, inklusive Tests und einer Schulung. Größere Projekte mit RAG-Chatbot, eigenem Modell, Vektor-DB liegen bei 5.000–15.000 €. Vorab gibt's immer ein Festpreis-Angebot — keine Stundenzettel-Überraschungen.
- Welche Arten von Workflows sind realistisch?
Realistisch und gut: Datenintegration zwischen Systemen, Klassifikation und Routing von Tickets/E-Mails, OCR + strukturierte Extraktion aus Dokumenten, Q&A über interne Dokumente (RAG), Benachrichtigungen und Eskalationen, Mass-Personalisierung von E-Mails. Realistisch problematisch: alles wo das Modell autonome Entscheidungen mit echten Konsequenzen treffen soll — da bin ich vorsichtig und baue Human-in-the-Loop ein.
- Können wir die Workflows danach selbst pflegen?
Ja, das ist das Ziel. n8n hat eine grafische Oberfläche, die Mitarbeitende mit etwas Excel-Erfahrung bedienen können. Bei der Übergabe gibt's eine zweistündige Schulung plus schriftliche Dokumentation. Wer keine Lust hat selbst zu pflegen, kann einen Wartungsvertrag abschließen — Standard sind 2 Stunden im Monat Pauschalbetreuung.
- Wie lange dauert ein erstes funktionierendes Ergebnis?
Bei einem klar abgegrenzten Workflow (z. B. 'Bestellungen aus Webshop ins ERP'): ein bis zwei Wochen vom Erstgespräch bis Produktivbetrieb. Größere Projekte mit Datenmigration und Modell-Feintuning: vier bis acht Wochen. Wir arbeiten iterativ — nach Woche 2 sehen Sie immer etwas Lauffähiges, auch wenn das Endziel noch nicht erreicht ist.
Klingt passend?
Schreiben Sie mir kurz, was Sie vorhaben — ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen.